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Kirche und Kino. Der Filmtipp

Die Frau des Nobelpreisträgers am 16.11.2019

 

»Kirchen und Kino. Der Filmtipp«

Von September 2019 bis Juni 2020 präsentiert die ökumenische Filmreihe »Kirchen und Kino. Der Filmtipp« wieder acht herausragende Filme in 26 Orten Nordrhein-Westfalens und Niedersachsens.

Die neue Staffel zeigt diesmal vor allem Filme, die von starken Persönlichkeiten erzählen, die unter schwierigen Bedingungen ihren Weg gehen und sich den damit verbundenen Entscheidungen und Konflikten stellen müssen. Die Schauplätze der Geschichten reichen dabei von Japan („Shoplifters“) über Island („Gegen den Strom“), den Libanon („Capernaum – Stadt der Hoffnung“) und Spanien („Fridas Sommer“) bis zum atlantischen Ozean vor der Küste Afrikas („Styx“) und in das Lausitzer Braunkohlerevier der Wendezeit vor dreißig Jahren („Gundermann“).

Die Programmauswahl lag bei einer Jury aus Vertretern der kirchlichen Bildungs- und Medienarbeit sowie der beteiligten Kinos. Zur Wahl standen über 50 Filme, die im vergangenen Kinojahr von der evangelischen und katholischen Filmkritik in Deutschland und der Schweiz ausgezeichnet wurden. Zu sehen gibt es überzeugende Filme, die unabhängig von ihrer jeweiligen geistigen Beheimatung die Sehnsucht nach dem Anderen, nach einem »Mehr des Lebens« aufrechterhalten.

Programm 2019_2020.pdf

 

Samstag, 16. November 2019, 17:30 Uhr

im Bambi + Löwenherz, Gütersloh

Eintritt: Normal 7,50 €, ermäßigt 6,50 €


The Wife – Die Frau des Nobelpreisträgers

Ein US-amerikanischer Schriftsteller und seine Ehefrau reisen Anfang der 1990er-Jahre nach Stockholm, wo der Mann mit dem Literaturnobelpreis geehrt werden soll. Begleitet werden sie von ihrem Sohn, der ebenfalls ein Schriftsteller ist und unter seinem Vater leidet; doch auch unter den Eheleuten kriselt es seit längerem. Das bittersüße Drama über die Abgründe eines Künstlerpaars skizziert so packend wie präzise die Dynamik einer kreativen Verbindung, wobei der Film nicht nur die gesellschaftlichen Bedingungen Mitte des 20. Jahrhunderts, sondern auch die individuellen Charaktere als zentrale Faktoren ausmacht. Die Inszenierung setzt auch in den Rückblenden in die 1960er-Jahre auf kleinste Gesten und Zwischentöne, die eine äußerst differenzierte Leseweise erlauben. - Sehenswert ab 14.

SE/US 2017

Regie: Björn Runge

Länge: 110 Min.

Film des Monats (CH) – Februar 2019

  

Ansprechpartner:
Dr. Markus Leniger, Studienleiter, Katholische Akademie Schwerte
Tel.: 02304-477-155 (-0), Fax: 02304-477-199
E-Mail: leniger@akademie-schwerte.de