Aktuelles

Studie zum Missbrauch

Während der Bischofskonferenz wird die Studie „Sexueller Missbrauch an Minderjährigen durch katholische Priester, Diakone und männliche Ordensangehörige im Bereich der Deutschen Bischofskonferenz“ (MHG-Studie) vorgestellt werden.

Am 25.9.2018 wird das Erzbistum Paderborn dazu um 14.30 Uhr eine Pressekonferenz abhalten.

Die Bischofskonferenz schreibt dazu:

"Für die Woche der Herbst-Vollversammlung (24.–27. September 2018) haben wir geplant, ein Beratungstelefon für diejenigen zu schalten, die aufgrund der Berichterstattung aufgewühlt sind und mit jemandem sprechen möchten. Diese Menschen bitten wir, sich bis zur Bereitstellung des Beratungs-Telefons an die Telefonseelsorge (Tel. 0800/1110111 oder 0800/1110222), die Internetseelsorge (www.internetseelsorge.de) sowie die Missbrauchsbeauftragten der Bistümer zu wenden"
Paderborn:

Dr. Franz Kalde
Postfach 14 80
33044 Paderborn
Tel.: 05251 / 125-1344
E-Mail: missbrauchsbeauftragter@erzbistum-paderborn.de

Dr. Petra Lillmeier
Tel.: 0160 / 70 24 165
E-Mail: petra.lillmeier@erzbistum-paderborn.de

 

"Wir wissen um das Ausmaß des sexuellen Missbrauchs, das durch die Ergebnisse der Studie belegt wird. Es ist für uns bedrückend und beschämend. Vor vier Jahren haben wir die Studie in Auftrag gegeben und gerade wir Bischöfe stellen uns den Ergebnissen. Dazu wird als erstes die Vollversammlung in Fulda dienen. Ziel der Studie, an der sich alle 27 Diözesen Deutschlands beteiligt haben, ist es, mehr Klarheit und Transparenz über diese dunkle Seite in unserer Kirche zu erhalten und zwar um der Betroffenen willen, aber auch, um selbst die Verfehlungen sehen und alles dafür tun zu können, dass sie sich nicht wiederholen. Es geht uns um eine verantwortungsvolle und professionelle Aufarbeitung. Ich bin davon überzeugt, dass die Studie eine umfangreiche und sorgfältige Erhebung ist, die Zahlenmaterial und Analysen bietet, aus denen wir weiter lernen werden. Das gilt auch für die Erkenntnisse, die eine vertiefte Einsicht über das Vorgehen der Täter und über das Verhalten von Kirchenverantwortlichen in den zurückliegenden Jahrzehnten ermöglichen. Nochmals betone ich: Die Studie ist eine Maßnahme, die wir nicht nur der Kirche schuldig sind, sondern vor allem und zuallererst den Betroffenen.“